Transkription

KI-Glossar

Das Umwandeln gesprochener Sprache in geschriebenen Text durch KI, etwa für Meetings, Interviews oder Notizen.

Kurzdefinition

Transkription mit KI bedeutet das automatische Verschriftlichen von Audio- oder Videoaufnahmen. Moderne Systeme erkennen Sprache zuverlässig und können auch Sprecher unterscheiden.

Einfach erklärt

Spezialisierte Tools wie Fireflies, Otter.ai oder integrierte Funktionen in Microsoft Teams und Zoom erzeugen aus Aufnahmen zuverlässige Transkripte. Viele Tools setzen anschließend ein Sprachmodell darauf an, um aus dem Transkript Zusammenfassungen oder To-Dos zu erstellen.

Im Berufsalltag eröffnet Transkription neue Möglichkeiten. Meetings ohne Mitschreibe-Last, Interviews ohne nachträgliches Tippen, Notizen aus Telefonaten. Wichtig: Einwilligung der Beteiligten muss vor der Aufnahme geklärt sein.

Beispiel aus dem Arbeitsalltag

Eine Personalreferentin nutzen für strukturierte Interviews ein Transkriptions-Tool. Mit Einverständnis der Bewerber wird das Gespräch aufgezeichnet und automatisch verschriftlicht. Sie konzentriert sich im Gespräch voll auf die Person und arbeitet das Transkript danach durch.

Warum ist der Begriff wichtig?

Transkription ist einer der zuverlässigsten KI-Use-Cases. Die Technik funktioniert gut, der Mehrwert ist sofort spürbar.

Für Unternehmen ist Datenschutz zentral: Aufnahmen brauchen klare rechtliche Grundlage, Einwilligung der Beteiligten und sichere Speicherung. Im Zweifel rechtlich prüfen lassen.

Chancen

  • Mitarbeitende können sich auf das Gespräch konzentrieren
  • Vollständige Protokolle ohne Nacharbeit
  • Zusammenfassungen und To-Dos automatisch ableitbar
  • Suchbares Archiv aus Audio- und Video-Inhalten

Risiken und typische Fehler

  • Aufnahmen ohne Einwilligung sind rechtlich problematisch
  • Sensible Inhalte landen in externen Diensten
  • Sprecherzuordnung kann bei Überlappungen fehlerhaft sein
  • Dialekt oder Fachsprache senken die Erkennungsqualität

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